Wald- und Flächenbrände

In den Sommermonaten werden viele Feuerwehren strapaziert von Wald- und Flächenbränden. Besonders in den Gebieten der Lüneburger Heide und Brandenburgs werden jährlich tausende Hektar Wald zerstört.

Die durchschnittliche Zündtemperatur, um trockenes Gras und andere Pflanzen im Wald zu entzünden liegt bei etwa 300°C. Die einzige natürliche Quelle für eine solche Temperatur ist ein Blitzschlag, dennoch werden lediglich etwa 5 Prozent aller Waldbrände durch Blitzschlag ausgelöst.
Nahezu alle Wald- und Vegetationsbrände sind auf fahrlässiges menschliches Verhalten oder gar Brandstiftung zurückzuführen.

Die frühe Bekämpfung von Waldbränden wird von Überwachungsstandorten mit Überwachungstürmen und -kameras positiv beeinflusst. Niedersachsen unterhält sogar eine Luftaufklärung mit Flugzeugen. Dies ist auch wichtig, denn ein Waldbrand lässt sich ab einer gewissen Größe in Verbindung mit Wind und Hanglage fast nicht mehr aufhalten. Daher sollten auch Sie einen Waldbrand sofort über den Notruf 112 den zuständigen Feuerwehren melden, damit diese eingreifen können.

Über die aktuelle Waldbrandgefahr können Sie sich in den Sommermonaten auf den Seiten über den Waldbrand-Gefahrenindex M-68 des Deutschen Wetterdienstes erkundigen.

Verhindern von Waldbränden

Um Wald- und Flächenbrände zu verhindern, sollten Sie einige Hinweise beachten.

  • In den Sommermonaten herrscht in Wäldern ein generelles Verbot für offenes Feuer. Dazu zählt auch Grillen und Rauchen.
  • Besonders waldbrandgefährdete Gebiete werden von den zuständigen Behörden mit einem Betreten-Verbot belegt. Halten Sie sich daran.
  • Werfen Sie während der Fahrt keine brennenden Gegenstände oder Zigarettenasche auf Waldstraßen aus dem Fenster.
  • Katalysatoren von Kraftfahrzeugen werden sehr heiß. Parken Sie daher PKW, Krafträder oder auch landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen oder Waldwegen.

Eine Legende als Brandursache für Waldbrände sind Glasscherben und -flaschen. Wie bereits mehrfach wissenschaftlich untersucht, können auf dem Waldboden liegende Glasscherben und -flaschen keine Waldbrände verursachen, selbst unter idealen Laborbedingungen. Trotzdem sollten Sie keine Glasflaschen oder Scherben in den Wald werfen, um Wildtiere vor Verletzungen zu schützen.

 

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Wald- und Flächenbrände
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19.05.2012 - 11:10:43
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