Atemschutzmaske

Die Atemschutzmaske (offiziell auch Atemanschluss genannt) ist ein Teil des Atemschutzes. Diese Vollmaske ist aus Gummi oder Silikon gefertigt und dient zum Anschluss des Filters oder des Lungenautomaten vom Pressluftatmer.

Die Maske besteht aus mehreren Bauteilen wovon insbesonders die Innenmaske hervorzuheben ist. Diese kleinere Maske innerhalb der Maske dient zur Minimierung des Totraums (Luftvolumen, welches beim Ausatmen nicht mit Frischluft getauscht wird). Weiterhin sind an der Innenmaske Steuerdüsen angebracht, welche die eingeatmete Luft an der Sichtscheibe entlang strömen lässt. Hierdurch beschlägt das Sichtfenster nicht.

Für Brillenträger besteht die Möglichkeit in eine Atemschutzmaske eine Brille zu integrieren. Eine normale Brille kann in Zusammenhang mit der Maske nicht getragen werden, da dann die Atemschutzmaske nicht mehr dicht schließt. Ebenfalls zu Undichtigkeiten führen Backen- und Kinnbärte bei männlichen Atemschutzgeräteträgern. Aus diesem Grund müssen diese im Bereich des Kinns und der Wangen rasiert sein.

Zusammen mit einigen modernen Feuerwehrhelmen können die Atemschutzmasken auch mit Bügeln am Helm eingehackt werden, anstatt mit einer Kopfspinne direkt am Kopf getragen zu werden. Jedoch sind solche sog. Helm-Masken Kombinationen aufgrund ihrer überwiegenden Nachteile in Niedersachsen nicht zulässig und die Masken werden ausschließlich zusammen mit einer Kopfspinne genutzt.

 

Atemschutzmaske
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Patrick Henke (patrick.henke@ff-moringen.de)
19.05.2012 - 03:05:29
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